25 - Jahre
4 – Tagesradtouren der Skizunft Schwieberdingen
1985 Bodensee
Alles fing ganz harmlos an. In fröhlicher Runde hatten Liesel und
einige Skikameraden den Wunsch, einmal um den Bodensee zu Radeln. In
kürzester Zeit waren 15 Mitfahrer zusammen, die sich schnell noch um 10
- Radler und den Begleitbus-Piloten erweiterten. Mit 26
Skizunftmitgliedern ging’s an Fronleichnam von Sigmaringen aus
los. Wir wollten zum und um das Schwäbische Meer herum Radeln.
Natürlich haben wir unser Vorhaben umgesetzt, obwohl der Regen uns
davon abbringen wollte. (Der Termin über Fronleichnam wurde bis Heute
beibehalten)
1986 Pfalz
Wir begeben uns in die Pfalz. Auf der Weinstraße von Landau über
Bad Dürkheim (mit Fass – Besuch inbegriffen), durch den Pfälzer Wald
nach Anweiler am Trifels. Wir machten auch einen kurzen Abstecher nach
Frankreich, um dann das Deutsche Weintor nach Jockrim zu erreichen. Auf
der Rückfahrt nach Landau labten wir uns noch am köstlichen Pfälzer
Flammkuchen.
1987 Donau, Altmühl
Entlang der Donau und das Altmühltal lernten wir nun kennen. Wir
schlängelten uns durch die reizende Landschaft und erlebten zwei
gesellige Abende. Einmal weil unser “ Wirt “ seinen Ruhetag hatte und
wir uns selbst bewirten durften, und beim Bräu - Toni trafen wir auf
eine gleich gesinnte Radgruppe. Hier fand sozusagen ein Wettstreit im
Singen und Spielen statt.
1988 Kocher, Jagst
Das Interesse wuchs. Bei der 4. Tour hatten sich 40-Teilnehmer angemeldet.
Die Fahrt begann in Schwieberdingen und führte uns entlang an Neckar, Kocher,
Jagst über Rothenburg o. d. Tauber nach Dinkelsbühl. Mal wieder nass bis auf die
Haut aber gute Laune. Die letzte Strecke legten wir von Schorndorf aus mit der
S – Bahn zurück.
1989 Jagst, Tauber, Main, Odenwald
Wieder starteten wir in Schwieberdingen. Fahren Richtung Heilbronn, Laude,
Tauberbischofseim, Wertheim, zu dem schönen romantischen Miltenberg am Main.
Der Odenwald hat uns respektable Anstiege beschert, aber wie immer auch eben
so schöne Abfahrten. Vier Tage Sonnenschein machten Laune für das nächste Jahr.
1990 Bayrische Seenplatte
Von den Bayrischen Seen hatten wir gehört, jetzt wollten wir sie kennen
lernen. Die Fahrt von Augsburg aus zum Ammersee, Starnberger-, Walchen-
und Kochelsee Ist uns gut bekommen. Das Andexer Bier war zwar schwer
verdient, aber geschmeckt hat’s trotzdem. Den Abschluss fand die
Radtour kurz vor Augsburg in einem, im Wald gelegenen schönen
Biergarten.
1991 Elsässische Weinstraße
Bei herrlichem Wetter machen wir einen großen Sprung nach Westen und
fahren zunächst mit dem Bus an den Rhein bei Ettlingen. Weiter nach
Kehl, über den Rhein, Richtung Elsässische Weinstraße. Eine
Wahnsinnsfahrt. Die schönen Weinorte, so schönes Wetter, der Durst war
groß, aber kein Anhalten der Tempo-Hirsche. Erst kurz vor unserem
Quartier fanden die Nachzügler die Vorausgefahrenen in einem
Weingarten schon beim zweiten Glas wieder. Nach einer längeren Rast am
nächsten Tag in Colmar fuhren wir wieder zurück in heimatliche Gefilde,
die Badische Weinstraße entlang nach Kenzingen. Durch Weinberge und
ebene Wege fanden wir zum Bus zurück.
1992 Pfalz
Und wieder von zu Hause aus in die Pfalz. Das Würmtal hinunter nach
Pforzheim, Richtung Leopoldshafen. Die Fähre brachte uns ans andere
Ufer vom Rhein und gleich in der nächsten Ortschaft konnten wir Rast
machen bei Flammkuchen. Nun ging es bergauf, bergab durch viele
Weindörfer auf der Suche nach einer schönen Gaststätte. Wir hatten Pech
und trösteten uns mit den Gedanken, “wir sind ja bald im Weinfass in
Bad Dürkheim“. Wieder Pech gehabt, denn wir radelten umsonst die ganze
Stadt hinunter. Mussten nun eben zu unserem Hotel wieder hinaufradeln.
Wir waren doch sooo Müde. Aber das Hotel war echt Super, sodass für ein
Paar die Nacht recht lang wurde. Zurück fuhren wir über Alzey,
überquerten bei Germersheim wieder den Rhein nach Bretten und durch
unser schönes Enztal. Zu Hause in Hemmingen angekommen, erlebten wir
bei Reinhart und Renate und unseren Wirtschaftern einen großen Empfang
u.a. mit dem SZS-Wurstexpress.
1993 Neckar, Donau, Alb
Neckar auf und Donau abwärts. Schönbuch und Horb ist unser erstes Ziel. Dann am
Neckar entlang bis Oberndorf, keine Probleme. Ab nun ging es bergauf und das
schlimmste, es regnet und regnet und wir hatten noch eine weite Strecke vor uns.
Auf der letzten Höhe große Beratschlagung! Ergebnis: “Wir kürzen ab“. Von Beuron
bis Sigmaringen nur ein Wunsch, heiße Dusche! Aber dabei blieb es denn auch.
Die Dusche gab kaum Wasser her und wenn überhaupt warm, so auch noch als
gelbe trübe Brühe. Entschädigt wurden wir im nächsten Hotel in Ehingen und bei
Heide und Heinz zum Abschluss im Garten in Wendlingen.
1994 Allgäu
Allgäu. Was liegt da näher als unser “Schwieberdinger Haus“?
Ab Dornstetten bergab bis Ochsenhausen. Dann nahmen wir uns die Strecke nach
Oberschwarzenberg unter die Felgen. Von Zollhaus war es dann leicht zu unserem
2. Domizil. Hier gab es zu Abend ein Buffet und jeder konnte sich nehmen soviel
und was er wollte. Wir waren Bester Laune. Der nächste Tag war kühl, die Wege bis
zum Tannheimer Tal durchwachsen und kurz vor der Abfahrt vom Gaichtpass gab
ein Fahrrad den Geist auf. Leider mussten wir in Füssen unsere Fahrradtour
abbrechen, da es am letzten Tag so stark stürmte und regnete, dass an Radeln nicht
zu denken war und haben die Einkehr in Ochsenbeuren (als Abschluss gedacht)
abgehakt.
1995 Schwarzwald
Alle kennen den Schwarzwald, entweder durch Wandern oder Langlauf. Per
Rad ist dass aber eine ganz andere Sache. Über Hochdorf hinunter nach
Enzweihingen, an die Enz und nach Pforzheim. Die Nagold entlang und zum
Schluss noch nach Besenfeld hinauf. Dass war der erste Berg. Es kamen
noch viele Berge, wir wurden mal wieder nass bis auf die Haut, haben
große Abfahrten genossen, in Waldkirch ein Straßenfest erlebt, auf dem
Weg zur letzten Station uns total verzettelt, worüber man sich noch
Heute darüber Streitet, ob die Einen Richtig und die Anderen Falsch oder
umgekehrt gefahren sind. Unsere Liesel sagte: wir sind Alle Richtig Falsch gefahren,
denn am Ende fanden Alle das Lokal, wo wir uns am guten Essen laben konnten.
1996 Oberschwaben, Bad Waldsee
Leichte und geteerte Wege gibt es in Oberschwaben. Bad Waldsee war das
Ziel, wo wir im Super-Hotel 3 mal übernachteten. Es fing alles so gut
an, bis uns am 2.Tag die Nachricht über die Polizei erreichte, dass wir
einen unserer Kameraden verloren haben. Der Schock war groß und es lag
Nahe, die Tour abzubrechen. Doch wir überlegten auch, dass dies nicht
im Sinne unseres Freundes gewesen wäre. Denn gerade Er war immer mit so
viel Freude und Lust dabei, hat immer mit Witz und guter Laune zum
Gelingen der Fahrten beigetragen; so entschlossen wir uns zur Weiter-
fahrt. Auch aus diesem Grunde werden wir diese Radtour, die landschaftlich sehr schön war, nicht vergessen
1997 Jagst, Kocher, Mosbach, Elztal
Die Fahrt, mal wieder von Schwieberdingen aus, führt über
Großsachsenheim an den Neckar und weiter zu unserem Hotel in
Friedrichshall - Kochendorf, war eine feine Sache. Rundtouren führten
uns wieder einmal an Kocher und Jagst zur Freilichtbühne, nach Mosbach
an den Neckar, kurz : wir schlugen große Bögen um unseren Standort. Auf
der Heimfahrt kam uns die Rast in Bad Wimpfen sehr gelegen, denn wir
wussten inzwischen, dass es bis Heim noch einige Buckel zu bewältigen
gibt.
1998 Breisach, Kaiserstuhl
Kaiserstuhl, das sagt etwas. Guten Wein, leckeres Obst und wenig Berge.
So war es auch. Nur unsere Wirtin in Breisach war nicht so auf Zack,
wie einige es gerne gehabt hätten. Auch das Wetter wollte mal wieder
nicht so wie wir. So am zweiten Tag: Die Mutigsten wagten sich trotzdem
aufs Rad und mussten nach einiger Zeit wieder umkehren, denn die nicht
geteerten Wege waren kein Radvergnügen. Deshalb fühlten wir uns auch
auf dem Weinfest am Abend und am nächsten Tag, dass wir in Ihringen
besuchten, so wohl.
1999 Altmühltal
Im Altmühltal waren wir auch schon mal. Damals von Dietfurt nach Kehlheim,
jetzt beginnen wir in Pappenheim und Radeln über Solnhofen und Eichstätt
nach Enkering. Von da aus machen wir uns zwei Tage auf den Weg, um auch
die Gegend links und rechts der Altmühl zu erkunden. Manchmal steil bergauf,
komisch, die Abfahrten waren dummerweise immer kürzer als die Aufstiege.
Beilngries, Dietfurt, Riedenburg und den Main-Donau-Kanal sind wir entlang
Gefahren. Es hat viel Spaß gemacht.
2000 Markgräflerland, Müllheim
Im 21-zigsten Jahrhundert führt uns die 16. SZS 4-Tagesradtour wieder nahe
zum Kaiserstuhl. Als die “Toscana Deutschlands“ wir das Markgräflerland gerne
bezeichnet. Müllheim liegt in der unverfälschten Natur der Oberrheinebene.
Diese herrliche Landschaft haben wir alle Tage mit dem Rad erleben und
genießen dürfen. Manche Schale Erdbeeren wurde bei einer kurzen Rast verdrückt
und manches Viertele getrunken. Kurze Teilstrecken führten uns auch nach
Frankreich. Der Flattichbus brachte uns von Breisach wieder gesund nach Hause.
2001 Fränkisches Seenland, Gunzenhausen
Das Fränkische Seenland war 2001 unser Ziel. Ein 4-Sterne Hotel mit
Erlebnisschwimmbad und Saunalandschaft in Gunzenhausen war für vier
Tage unser Domizil. Wunderschöne Radtouren um den Altmühlsee, Kleiner -
Brombachsee, Großer - Brombachsee und den Igelsbachsee haben wir
durchgeführt. Zum Abendessen trafen sich die Meisten in einer
Brauereigaststätte. Dies hatte zwei Gründe :
- Im Hotel war uns das Abendessen viel zu teuer und
- Der Weg zur Gaststätte war gleichzeitig unser Abendspaziergang.
Schöne Radtage mit Freunden, Gleichgesinnten und Kameraden, gehen bei tollem Wetter leider immer viel zu schnell vorbei.
2002 Chiemgau, Chiemsee
Im Chiemgau waren wir bisher noch nie. Mit dem Bus ging es bis kurz vor
Rosenheim. Räder vom Anhänger abladen und dann ging die Suche zum
Inntal-Radwanderweg wieder los. Gefunden, immer dem Inn entlang bis
Griesstätt. Hier verlassen wir den Inn und queren über Vogtareuth,
Halfing bis Eggstätt am Chiemsee. Hier bezogen wir unser Quartier für
die nächsten Tage. Im Hotel Linde waren wir bestens aufgehoben. Bei
sonnigem Wetter starteten wir am nächsten Tag gleich die Umrundung des
Chiemsees. Es war wieder ein toller Tag auf manchmal etwas sehr
schmalen Radwegen. Am dritten Tag erradelten wir uns die Gegend um den
Simsee und das Kloster Seeon. Der 4. und schon wieder letzte Radtag
führt uns über Seebruck, Traunstein nach Siegsdorf. Nach einer
zünftigen Einkehr, ging es mit dem Bus wieder Heim. Wetter, Unterkunft,
Radtouren und die Umgebung waren wieder super.
Ich denke wir kommen noch mal !
2003
Donau – Achter, Münsingen, Ulm, Tübingen
Zwischen Ulm und Tübingen kann man historische Einblicke, sportlich
Radelnd mit Kultur verbinden und anschauen. Dieser tolle Radweg wird
als “ Donau – Achter “ bezeichnet und auch so gefahren. Diesmal
benötigten wir den Bus nur bis zum Ausgangspunkt Münsingen. Räder
ausladen und Los ging es Richtung Buttenhausen. Weiter am herrlichen
Lautertal-Radweg bis Donaustetten und zum Gasthof zum Hirsch in
Ulm-Grimmelfingen. Am zweiten Tag ging es nach Münsingen zurück. Nach
teilweise heftigen, doch dafür Langen Anstiegen erreichten wir das
Hotel Gasthof Hermann in Münsingen. Nach einem, übrigens wie immer sehr
harmonischen Abend, ging es Müde zu Bett. Am kommenden Tag Radeln wir
über Marbach und vorbei am Schloss Lichtenstein nach Tübingen. Hier
direkt am Neckar machten wir in einer Gartenwirtschaft Mittag. Danach
ging es weiter am Neckar-Radweg bis zur letzten Unterkunft in
Neckartenzlingen. Das Hotel Fantastic hat einigen überhaupt nicht
gefallen. Ein Grieche, dass wird was werden ?
Nach dem guten Abendessen waren dann aber auch die letzten Zweifler überzeugt, es ist doch wieder eine sehr ordentliche Unterkunft. Schon wieder der letzte Tag. Wir Radeln am Neckar entlang bis Mühlhausen, um über Zazenhausen, Stammheim nach Schwieberdingen zu kommen. Donau – Achter schöner Achter.
2004 Mosel, Konz
Die Zwanzigste SZS 4-Tagesradtour führt uns an Saar und Obermosel. Um
7:30 Uhr erfolgt pünktlich die Abfahrt mit den bereits verladenen
Rädern nach Besseringen bei Saarbrücken. Weiter ging es per Rad und
immer der Saar entlang. In Konz, wo die Saar in die Mosel mündet,
beziehen wir unsere schöne Unterkunft, das Park – Hotel. Der 2. Tag
führt uns den Moselradweg entlang nach Trier. Unser Kultur -verlangen
stillten wir durch die Besichtigung der “ Porta Nigra“. Weiter ging es
die Mosel runter, bis Riol. Hier machten wir Mittag. Im Weingut Weich
waren wir bestens
aufgehoben. Feines Essen und wirklich edle Weine haben Allen gemundet. Absolut
ohne Höhenmeter, ging es wieder zurück nach Konz. Im Biergarten unseres Hotels
ließen wir den Tag nochmals Revue passieren. Den dritte Tag radeln wir
Moselaufwärts bis Oberbillig. Hier setzen wir mit der Fähre über nach Wasserbillig.
Die Sauer Radeln wir linksseitig hoch und queren dann bis nach Echternach und
zurück zur Unterkunft. Heute kein Biergarten, denn es Regnet mal. Der 4. Radtag
führt uns die Mosel hoch bis nach Perl kurz vor Schengen (Schengener Abkommen).
Um in Perl ein Lokal zu finden, mussten wir ganz schön Höhenmeter kurbeln. Eine
schöne Gartenwirtschaft mit gutem Essen belohnte uns für den Aufstieg.
Mit dem Flattichbus plus Radanhänger ging es wieder nach Schwieberdingen.
Das Radfahren entlang der Mosel ist einfach schön und es macht Lust auf mehr.
2005 Bodensee (Gnadensee, Überlingersee)
Der Bodensee ruft mal wieder. Unterkunft finden wir im Gasthaus
Hirschen in Gaienhofen-Horn. Essen absolute Spitze und das
Frühstücksbuffet traumhaft. Pünktliche Busabfahrt nach Herblingen
direkt an der Schweizer Grenze. Räder raus und drauf. Über Schaffhausen
kurbelten wir bis zum wunderschönen Rheinfall. Unser Kulturteil : war
hier der Abstieg zum Rheinfall und alles genau sich anschauen. Zurück
über Schaffhausen. Nun war es Zeit zur Mittagspause. Aber die Preise in
der Schweiz ( 28.- SF für eine kleine Schlachtplatte ) ließen uns über
Stein am Rhein in deutsches Gebiet Radeln. In einem Strandbad mit
Biergarten machten wir Mittag. Weiter ging es den Rhein hinauf bis Horn
auf der Höri zu unserer Unterkunft.
Am zweiten Tag Radelten wir nach Gaienhofen und setzten von hier mit
einer Fähre nach Steckborn in die Schweiz über. Am Untersee entlang
fuhren wir nach Konstanz, dann zur Insel Reichenau. Nach einer
Inselrundfahrt ging es über Allensbach, Radolfzell, Moos zurück nach
Horn. Der dritte Tag begann wie der Zweite. Ab Konstanz ging es jedoch
nach Staad auf die Fähre nach Meersburg. Jetzt Radeln wir den
Überlinger See entlang bis zu den Pfahlbauten in Unteruhldingen,
Mittagszeit ist für manch einen Badezeit. Weiter ging es über
Überlingen, Ludwigshafen bis Bodman. Nun wechseln wir vom Überlinger
See zum Gnadensee nach Radolfzell. Das bedeutete, wer Abfahren will
muss zuerst Aufsteigen. Weiter ging’s bis Horn, wo wir den tollen
Radtag im Biergarten ausklingen ließen. Richtung nach Hause radelten
wir am letzten Tag über Singen am Hohentwiel, Hausen an der Ach,
Schlatt bis Engen und dann mit dem Bus zurück nach Schwieberdingen. Max
und Rena sind locker mitgeradelt.
2006 Oberpfälzer Seenplatte, Schwandorf
Die Oberpfälzer Seenplatte bei Schwandorf war unser Ziel. Die vielen
Seen entstanden künstlich durch den Tageabbau der Braunkohle. Diese
Ecke hier hat sich zu einem wunderschönen und Preisgünstigen
Urlaubsgebiet gemausert. Von Schwieberdingen aus fuhren wir mit dem Bus
und Radanhänger bis nach Etterzhausen/Nittendorf kurz vor Regensburg.
Auf die Räder und entlang der Naab bis Kallmünz. Diesen sehenswerten
Ort mit den Häusern am und im Felsen muss man gesehen haben. Der
Kulturteil ist somit gleich abgearbeitet. Weiter ging’s nach
Burglengenfels, Klardorf bis nach Ettmannsdorf bei Schwandorf. Die
tolle Unterkunft, Hotel Gasthof Ziegelhütte, hatten einige im Jahr
zuvor schon getestet und ausgesucht. Am zweiten Tag kurbelten wir
weiter die Naab hoch über Deiselkühn und Schwarzenfeld. Wir Wechsel
nach Rechts über die Naab nach Holzhaus, Rauberweiherhaus zum
Murnersee. Die geplante Mittagspause fand dann ein paar Hundert Meter
weiter an einem Strandlokal statt. Schwimmen und Baden war in diesem
herrlichen Gewässer wieder angesagt. Danach ging es weiter um den
Brückelsee und Ausee herum wieder zum Murnersee. Über Rauberweiherhaus,
Holzhaus weiter nach Fronberg und Schwandorf. Am Marktplatz konnte man
noch etwas an der Kultur arbeiten, oder man genoss ein gutes Weizen im
Straßenkaffee. Der Himmel wurde immer dunkler, aber wir gingen trotzdem
in einen sehr zu empfehlenden Fischgarten zum Abendessen. “Super“. Nach
2 Kilometern waren wir dann in unserem Hotel. Am dritten Tag Radelten
wir ein Stück die Naab hinunter. In Naabeck wechselten wir die
Flussseite und weiter ging’s über Burglengenfels, Katzdorf nach
Klardorf. Klardorf verließen wir nach Rechts zum Steinberger See.
Mittagszeit = Badezeit. Durch die Beobachtungen des Wasserskilifts
verflog die Pause im Eiltempo. Eine Seeumrundung brachte uns dann nach
Wackershausen zurück nach Schwandorf. Wir waren gut in der Zeit,
deshalb Kultur. Die Auffahrt zur Wahlfahrtskirche und Kloster forderte
noch ein wenig Schweiß aber, es hat sich gelohnt. Nach kurzer Rast in
der Klosterschenke ging es in unser Hotel zurück. Schon wieder letzter
Tag. Über Neukirchen Radelten wir Bergauf um ins Vils-Tal Abzufahren.
Vorbei an Vilshofen nach Schmidmühlen und nun der Lautracht entlang bis
nach Kastl. Nach dem Mittag ging es mit dem Bus wieder nach Hause.
Eine Gegend, die sich für preiswerten Bade - und oder Radurlaub anbietet.
2007 Main, Würzburg-Randersacker
Es ging an den Main bei Würzburg. Basislager war das Hotel Gasthof
Löwen in Randersacker. Randersacker ist der größte Weinort am Main. Der
Bus beförderte uns bis nach Gerlachsheim bei Tauberbischofsheim. Räder
abladen und Radweg suchen. Über Grünsfeld Radeln wir nach Wittighausen,
Kirchheim, Geroldshausen, Albertshausen, Lindflur nach Würzburg. Über
den Main und zurück Stromaufwärts nach Randersacker. Quartier beziehen.
Essen und Getränke waren gut. Besen sehr gut. Am zweiten Radeltag
kurbelten wir Flusswärts über Würzburg auf der Linken Seite dem Main
entlang. Zellingen, Himmelstadt bis Karlstadt. Die Altstadt ist nur so
bestückt von wunderschönen Fachwerkhäusern. Hier machten wir
ausführlich Kultur und Mittagspause. Den Weg zurück wollten wir
ursprünglich auf der anderen Mainseite abradeln. Die Route wäre aber
nie so schön gewesen. Denn der Weg ist nur geschottert und führt immer
direkt am sehr stark befahrenen Bahngleis entlang. Deshalb fuhren wir
denselben schönen, ebenen, geteerten Radweg zurück mit einer völlig
neuen Blickrichtung. Zwischenrast war in einem schönen Biergarten.
Danach ging es zum Löwen zurück. Flussaufwärts ging’s am dritten Tag.
Vorbei an Eibelstadt, Kleinochsenfurt, Ochsenfurt nach Frickenhausen.
Kulturteil : Kirchenbesichtigung war angesagt. Weiter über Sulzfeld,
Marktbreit, Sulzfeld nach Kitzingen. In Kitzingen bestaunten wir den
schiefen Turm, in dem das Fasnachtsmuseum untergebracht ist. Einen
schattigen Biergarten fanden wir nach längerem Suchen auch noch. Pause
und Mittag haben wir hier verbracht. Dann ging es weiter nach
Mainstockheim und Dettelbach. In Dettelbach verließen wir die Mainebene
um leicht Bergauf nach Bibergau, Effeldorf und Rottendorf zu gelangen.
Bergabüber Gerbrunn nach Randersacker. Schon wieder letzter Radtag. Den
Heimweg suchten wir über Würzburg, Steinbachtal und, und jetzt ist
mitten im Wald der richtige Weg gesperrt. Wir Radeln geradeaus
Bergaufwärts weiter. Nach Gehör einer Straße fahren wir an der
Waldwegkreuzung geradeaus weiter. Falsch !!! Hier hätten wir Rechts
fahren sollen. Hätten, hätten zählt nicht mehr. Komplett verfranzt
fuhren wir dann eben den Herweg wieder zurück. Mit zwei Stunden
Verspätung erreichten wir alle, Günter war schon da, den Bus der in
Tauberbischofheim schon auf uns wartete. Unser Busfahrer, Benjamin
Flattich hat dann noch auf und gewartet, damit wir noch etwas Essen
konnten.
Danke Benjamin und Fa. Flattich !!!
Ein bisschen verspätet, so ca. 2-Stunden, sind wir dann nach Hause gefahren.
2008 Tauber - Main, Wertheim
Uns zieht es nochmals zum Main. Der Flattich-Radbus brachte uns nach Lauda und
weiter ging es mit dem Radl. Immer dem Lieblichen Taubertal Radweg entlang.
Die letzten ca. 15 km waren dann ganz leicht etwas hügelig aber trotzdem gut zu
Radeln. Im Tauberhotel “ Kette “, unser Quartier für 3 Nächte in Wertheim, wurden
wir mit sehr gutem Essen vom Buffe für die geleistete Anstrengung entschädigt.
Der zweite Tag führte uns flussaufwärts bis Rothenfels, die kleinste ernannte Stadt
in Deutschland. Wir radelten immer dem Main-Radweg entlang und wieder zurück.
Tag Drei führte uns flussabwärts immer dem Main-Radweg entlang bis Miltenberg.
Im wunderschönen und ältesten Gasthaus Deutschlands machten wir zünftig
Mittag. Anschließend schauten wir uns die tolle Altstadt an. Dann kurbelten wir
wieder zurück ins Hotel. Wieder tolles Essen vom……….
Kein meckern übers Frühstück und kein meckern übers Essen, dass gab es noch
nie !!! ??
Schon wieder letzter Radltag. Der lieblichen Tauber entlang zurück bis Lauda.
Nach dem vorzüglichen Essen, holte uns superpünktlich der Flattichbus mit
Benjamin wieder ab. Ohne Unfall und Platten können wir auch diese
24. Radtour wieder als gelungen bezeichnen.
2009
Bodensee mit Halbinsel Höri
(Jubiläumsausfahrt 25-Jahre
4-Tagesradtour)
Wohin soll uns diese Jubiläumsausfahrt führen?
Die Antwort kam prompt und lautet: "Dorthin, wo die Erste war, Bodensee !"
Früher sind wir zwischen 80 und 110 km pro Tag geradelt. Das will jetzt
(fast) keiner mehr Radeln. Wir sind alle gemeinsam 25 Jahre älter
geworden und ca. 60 – 70 km genügen uns allemal.
Als Basislager haben wir den “ Landgasthof Hotel Zum *** Sternen “ in
Bankholzen ausgewählt. Bei Frau Brigitte Bohner-Seibold werden wir bestens
untergebracht und aufgehoben sein.
Hermann
2010 Oberpfälzer Seenplatte
Die 4-Tagesradtour führt uns zum zweiten Mal ins
Oberpfälzer Seenland. Dort wollen wir rund um Schwandorf und
Wackersdorf die tolle Seenlandschaft
umradeln. Wenn es das Wetter und die Wassertemperaturen zulassen, können wir uns auch in die herrlichen Fluten stürzen.